Newroz in Nordkurdistan, Repression und Widerstand

Am Wochenende begannen überall in Nordkurdistan die Feierlichkeiten zum diesjährigen Newrozfest, dem kurdischen Neujahr.
Mythologisch, wie auch historisch ist das Fest seit jeher mit Widerstand und dem Kampf nach Freiheit verbunden.
Millionen von Menschen nahmen an den großen Newrozfeiern teil, von Istanbul bis nach Wan, wo laut Veranstaltern 300.000 Menschen teilnahmen.

Überall zeigte aber auch der türkische Staat seine repressive Präsenz. Immer wieder wurde Menschen die Teilnahme an den Feiern aufgrund ihrer Kleidung verboten, neben traditioneller kurdischer Kleidung kleiner Kinder waren auch gelb-rot-grüne Mützen anscheinend eine Gefahr in den Augen des türkischen Staates.

In verschiedenen Städten kam es nach den Feierlichkeiten zu Festnahmen durch die Polizei, allein in Istanbul wurden über 200 Personen festgenommen, in Wan lieferten sich Jugendliche mit der Polizei Straßenschlachten, nachdem sie unter Parolen der kurdischen Freiheitsbewegung und für die Freiheit von Abdullah Öcalan in die Innenstadt zogen.

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